Sie ist Schmuckdesignerin, Model und Eventorganisatorin in einem – eine Powerfrau, die die Modewelt mit ihrer Leidenschaft und ihrem einzigartigen Blick im Sturm erobert! Wir haben uns mit Kati Schön getroffen, um über ihre Inspirationen, ihren Signature-Style und die Zukunft der Mode zu quatschen.
In der aufregenden Welt der Mode gibt es Frauen, die einfach durch ihre pure Kreativität und ihren Drive herausstechen. Kati Schön ist genau so eine. Als umwerfende Schmuckdesignerin, erfolgreiches Model und Event-Profi hat sie sich nicht nur einen Namen gemacht, sondern begeistert mit ihrem unverwechselbaren Stil und ihren innovativen Ideen die ganze Branche. Ihr mega Gespür für Trends und ihr Engagement für junge Talente machen sie zu einer absoluten Key-Playerin in der heutigen Fashion-Szene. In diesem Interview tauchen wir ein in Kati Schöns faszinierende Welt. Sie teilt ihre Erfahrungen, verrät uns, woher sie ihre Inspirationen holt, und gibt uns einen exklusiven Einblick in ihre Visionen für die Fashion-Zukunft. Ready? Los geht‘s!
Kati, erzähl uns doch mal: Wie bist du eigentlich in die Modebranche gerutscht? Und was hat dich dazu gebracht, Schmuckdesignerin zu werden? Mein Weg? Alles andere als langweilig, sag ich dir! Ich hab ursprünglich Textilmaschinenbau an der RWTH Aachen studiert – ja, wirklich! Ich war total fasziniert davon, wie Stoffe entstehen und verarbeitet werden. Ganz nebenbei hab ich dann angefangen, Schmuck zu entwerfen – erst aus reiner Leidenschaft, aber dann wurde es immer ernster. Meine persischen Wurzeln und meine Trips, besonders nach Thailand, haben mir gezeigt, wie stark Schmuck Emotionen transportieren kann. Diese Mischung aus Technik, Kultur und purem Gefühl hat mich einfach nicht mehr losgelassen!
Wenn du deinen persönlichen Stil beschreiben müsstest – wie würde der klingen? Und wie beeinflusst dieser Style deine Schmuckdesigns? Mein Stil ist feminin, anmutig und total überraschend. Ich liebe Kontraste – zarte Elemente, die ich mit herausstechenden Statement-Stücken kombiniere. Genau das spiegelt sich auch in meinen Designs wider. Ich will, dass Schmuck nicht nur schön aussieht, sondern eine Message trägt – über Stärke, Individualität und ganz viel Self-Love!
Du bist ja auch selbst Model. Wie ist es für dich, in beiden Rollen zu arbeiten – als Designerin UND vor der Kamera? Beides ergänzt sich perfekt! Als Model bekomme ich ein Gefühl dafür, wie Inszenierung, Wirkung und Körpersprache funktionieren – das hilft mir beim Schmuckdesign ungemein. Und als Designerin verstehe ich genau, was ein Schmuckstück braucht, um auf dem Catwalk oder im Shooting so richtig zu glänzen.
Ich kann mich in beide Perspektiven reinversetzen – das ist ein echter Pluspunkt!
Was bedeutet „Selbstbranding“ für dich in der Modewelt, und wie setzt du es in deiner Karriere um? Selbstbranding ist für mich, meine Persönlichkeit mit allen Facetten ganz bewusst zu zeigen. Ich bin nicht nur Designerin – ich bin Unternehmerin, Künstlerin, Mentorin. Ich nutze jede Plattform, um meine Werte zu zeigen: Kreativität, Eleganz, Tiefe und Empowerment. Alles, was ich tue – ob auf Instagram, auf der Bühne oder durch meinen Schmuck – soll einfach mit meiner inneren Einstellung harmonieren.
Du organisierst regelmäßig Runway Shows. Was sind die größten Herausforderungen, denen du bei der Planung solcher Events begegnest? Die größte Challenge ist die Koordination – so viele Leute, Partner und winzige Details müssen perfekt zusammenpassen! Location, Technik, Models, Designer, der ganze Ablauf, die Musik – alles muss aufeinander abgestimmt sein. Aber ich LIEBE diese Energie! Für mich ist es wichtig, nicht nur eine Show zu machen, sondern eine Botschaft zu transportieren – so wie bei meiner „Second Chance“-Runway Show, die sich komplett der Nachhaltigkeit verschrieben hat.
Welche Designer oder Marken inspirieren dich und warum? Ich bewundere Marken wie Alexander McQueen für die emotionale Tiefe und Marina Hoermanseder für ihre super kreative Handschrift. Aber auch kleine, nachhaltige Labels, die mit Materialien experimentieren, inspirieren mich total. Ich liebe es, wenn Design nicht nur schön ist, sondern auch mutig!
Wie siehst du die Rolle von Social Media in der heutigen Modebranche? Welche Plattformen findest du am effektivsten? Social Media ist heute absolut unerlässlich – nicht nur zur Präsentation, sondern auch für den Austausch und die Sichtbarkeit. Instagram ist mein Hauptkanal, weil er so visuell ist. Aber auch LinkedIn wird für mich immer wichtiger, wenn es um Businesskontakte geht. TikTok ist spannend für junge Zielgruppen – da beobachte ich viel und nutze es gezielt.
Was sind deine Top-Tipps für aufstrebende Designer und Models, die in die Branche einsteigen wollen? Seid euch selbst treu und bleibt mutig! Arbeitet an eurer Persönlichkeit – nicht nur am Äußeren. Baut euch ein Netzwerk auf, aber sucht nicht nur nach Bestätigung von außen. Und ganz wichtig: Übt euch in Disziplin und Professionalität. Talent ist nur der Anfang – der Rest ist Einstellung und Durchhaltevermögen!
Gibt es ein bestimmtes Projekt oder einen Moment in deiner Karriere, auf den du besonders stolz bist? Definitiv mein zehnjähriges Jubiläum als Schmuckdesignerin – das neben meiner Haupttätigkeit aufgebaut zu haben, erfüllt mich mit so viel Stolz! Auch die Shows, die ich selbstständig organisiere, besonders die nachhaltigen Formate wie „Second Chance“, sind absolute Highlights für mich. Ich liebe es einfach, wenn meine Projekte Menschen berühren und zum Nachdenken anregen.
Welche Pläne hast du für die Zukunft? Gibt es neue Projekte oder Kollektionen, auf die wir uns freuen können? Oh ja – da kommt einiges! Ich arbeite gerade an einer neuen Kollektion mit recycelten Elementen, die besonders viel Persönlichkeit ausstrahlt. Außerdem plane ich einen Workshop rund um Eleganz, Körpersprache und selbstbewusstes Auftreten – weil ich merke, wie sehr das gebraucht wird! Bleibt gespannt!
Foto: Michel Kitenge . Makeup&Hair: Anastasia Bauer . Design: Angelika Kaufmann . Jewelry: Kati Schön